2013 / 2014

Es ist mal wieder so weit: Das Ende des Jahres naht und das neue Jahr steht schon vor der Tür. Zeit, zurück zu blicken, Zeit, nach vorne zu schauen.

2013 war für mich ein unglaublich interessantes Jahr, in dem sich für mich viel verändert hat. Im Sommer 2012 hatte ich mehrere Schlüsselmomente, die meine Idee davon, wer ich eigentlich bin, angefangen haben zu verändern – als wäre ich ein Kind, das zum ersten Mal die Augen aufmacht und nach und nach eine ganz neue Realität entdeckt. Seit diesem Herbst ist diese persönliche Entwicklung in eine brandheiße Phase gekommen und ich kann es kaum erwarten, das nächste Jahr zu erleben. Ich bin gespannt, was kommen wird!

In den vergangenen Jahren hatte ich tänzerische Jahresthemen: 2011 original ATS, 2012 Rhythmusgefühl, 2013 Crosstraining. Diese Themen haben sich jeweils im Herbst oder Winter des Vorjahres ergeben und waren dann im folgenden Jahr meine Schwerpunkte im Training. 2013 begann mit etwas ernsthafterem Joggen nach Barfußart, im Frühjahr habe ich das Jomdance-Warm-up wieder in Angriff genommen und dafür das WupGym entworfen und durchgezogen. Und dann waren da natürlich noch die 8 Wochenenden für den Übungsleiterschein C Breitensport. Ach, und meine Existenzgründung und der Umzug in meine erste eigene Wohnung (nicht WG!), was auch recht spannend war.

 

Reguläres Training derzeit: *hüstel* Ich habs im Dezember wieder angefangen… zumindest mal die Grundlagen zu entrosten. Da ich Sehnsucht nach TANZEN!!! anstelle von drilling hatte, habe ich mit Choreografie-DVDs gearbeitet und zwischendurch mal improvisiert – insgesamt vielleicht 8 h zwischem 1. und 20. 12. … Das fällt bei mir mittlerweile unter „also fast gar nicht“ ;-). War aber auch nicht befriedigend, ich will MEIN Tanzen tanzen! Das Zimbeln bei Sahela musste ich Existengründerin leider aus Geldproblemen aufgeben, würde es aber gerne 2014 wieder aufnehmen.

Crosstraining 2013: 2 x/Woche Joggen – diesen Rhythmus hat mir das Übungsleiterseminar im Herbst völlig zerschossen, da hatten die Muskeln genug mit zu tun. Die Barfußtechnik hab ich ganz gut drauf und auch dem empfohlenen 180 Schritt pro Minute zum Ausnutzen des Federeffekts der Sehnen habe ich mich gut genähert. Doch dieses Frequenztraining plus Unregelmäßigkeit in den Trainingsabständen plus Gewicht (plus zu hoher Trainingspuls!) haben meine Distanzen nicht sonderlich größer werden lassen, Frust und noch mehr Frust. Dazu kam im Sommer 2 x/Woche WupGym, das ich jetzt durch 1x/Woche ATS/Aerobic-Mix und 2x/Woche Krafttraining Bauch/Arme/Beine ersetzt habe. Zusätzlich leite ich Donnerstags meine Adipositasgruppe, wo auch ich ordentlich ins Schwitzen komme. Im Sommer kamen noch 1x/Woche knapp 2-stündige Spaziergänge dazu. Mit anderen Worten: Ich habe 2013 fast nur Crosstraining gemacht und gerade mal gelegentliche Zustandssicherung in Sachen ESTODA betrieben.

Das Ergebnis 2013: 24 Minuten am Stück joggen!!! Statt etwa 110 kg wiege ich 107, meine Hosen passen wie 101 kg, 13 cm Umfang am Bauch sind weg. Die Bauchübungen fallen mir deutlich leichter – mittlerweile mache ich locker 20 x die „Füße zur Decke“-Übung und 20 Durchgänge Radfahren – pro Durchgang! Früher war nach 8 bzw 12 Schluss und an mehrere Durchgänge war nicht zu denken. Ich merke, dass ich durch das Krafttraining in Bauch und Beinen deutlich mehr Stabilität bei Drehungen bekommen habe. Allerdings ist mir aufgefallen, dass ich echte Schwierigkeiten habe, die Beine komplett gestreckt zu halten, was für Drehungen von Vorteil wäre.

 

Also, wie geht es 2014 weiter?

Im Frühjahr werde ich an Raksans TAI Tools teilnehmen. Vielleicht schiebe ich noch das Basismodul Übungsleiterschein B Prävention dazwischen, aber mit den Tagesseminaren bei der VHS und der Arbeit als junge Unternehmerin wird mir das zeitlich eng. Im Januar ist der Beginn eines ATS-Kurses mit Schnupperworkshop geplant, hoffentlich finde ich genügend Schüler!

Als Jahresthema hatte ich ESTODA angepeilt…

…und dann macht das Leben doch, was es will. Ich werde sicherlich ESTODA weiterverfolgen, wie ich zwischendurch auch am Zimbeln weiterarbeite. Jetzt, im März, versuche ich, überhaupt Zeit zum Tanzen zu finden und mir schwirren einige Fragen im Kopf herum, die dank TAI immer mehr werden. Eine spannende Zeit.

 

Wie sieht es bei euch aus? Habt auch ihr Jahresthemen, habt ihr andere Strategien oder lasst ihr es eher anhand von Terminen auf euch zu kommen?

 

Über Sandra

In diesem Blog halte ich Fundstücke rund um Bauchtanz, Tanz, Bühne, Choreografie, Improvisation und Kreativität fest. Außerdem gibt es Berichte und Gedanken zu den Fortbildungen, die ich mitmache.
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