Fotoshooting

Im März war ich das erste Mal als Bauchtänzerin vor der Linse. Ich brauchte Fotos für Werbeflyer und da mein Bruder ambitionierter Hobby-Fotokünstler ist, hatten wir uns einfach einen Nachmittag in einem kleinen privaten Fotostudio eingemietet. Kürzlich bekam ich auch noch den Rest der bearbeiteten Fotos, seit kurzem ist eine Auswahl auf der Internetseite meines Bruders online: www.turbogenial.de

Es standen auf dem Plan: Tribal und klassischer Bauchtanz, zum Abschluss noch ein paar offizielle Porträts in Bürokleidung. Da ich für die Bezahlung meiner intensiven Workshopreisen längst meine Kostüme und Utensilien verkauft hatte bzw. ich durch die massenhafte Zunahmen der letzten Jahre nicht mehr hineinpasste, musste ich etwas improvisieren. Aber für ein Werbeplakat für Tanzunterricht kann man ja auch mal im schwarzen Catsuit posen, oder?

 

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Den Anfang machten wir im vollen Tribal-Aufrödel – wovon leider nicht viel zu sehen ist… Die Fototechnik nennt man Low Key, das Licht reflektiert auf der Haut, alles andere wird dunkel – obwohl ein kräftiger Strahler vor weißem Hintergrund aktiv war! Voraussetzung: nackte Haut, also erstmal weg mit dem noch extra verzierten Langarmcholi!

Was uns beiden in dieser Situation sehr half, waren die ATS-Posen: Ich hab einfach nach und nach Schlüsselposen von langsamen ATS-Bewegungen eingenommen, von denen ich wusste, dass sie mir an meinem Körper gefallen. Da mein Bruder nun mal noch nie eine Tänzerin fotografiert hatte, war es auch für ihn leichter, zumal ich dieselbem Posen auf Zuruf immer wieder einnehmen konnte.

Danach Umziehen und Umbau, ich hatte einen Schleier, den Säbel und einen reich bestickten Dupatta für die Orientalfotos mitgebracht. Wir haben da eine ganze Zeit rumexperimentiert: Schleier schwingen, Haar werfen, klassische Posen, neckische Posen usw. meinerseits, Licht, Farben und Karmeraeinstellungen seinerseits.

 

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Die weiteren Fotos erhielten ihre Hintergrundfarbedurch mehrere ferngesteuerte Blitze mit Farbfolien, denn wir standen immer noch vor den klasssischen weißen Studiohintergrund.

Danach folgten anscheinend zahllose Stunden Fotonachbearbeitung, ich werd die Tage mal für eine Gegenüberstellung von Original und Endprodukt zu ihm hin fahren.

 

 

Sehr gute Tipps für Fotoshootings gibt es übrigens bei Princess Farhana:

Anregungen, um sich zur Vorbereitung Gedanken zu machen:

Make-up für Fotoshootings:

 

 

Über Sandra

In diesem Blog halte ich Fundstücke rund um Bauchtanz, Tanz, Bühne, Choreografie, Improvisation und Kreativität fest. Außerdem gibt es Berichte und Gedanken zu den Fortbildungen, die ich mitmache.
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