Motivation…

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Ich finde es mal wieder interessant, wie man in kurzer Zeit immer wieder über dasselbe Thema stolpert, sobald man einmal angefangen hat, sich damit zu beschäftigen. In meinem Fall ist es derzeit das Thema Motivation.

Da war zunächst ein Artikel aus der GEO kompakt „Gesundheit und Bewegung“, über intrinsische Motivation, also dass man etwas macht, schlichtweg weil einem die Durchführung Spaß macht. Das Gegenstück hieße, etwas zu tun, weil man bspw. Erwartungen gerecht werden will, z. B. Sport zu treiben um abzunehmen. Letztlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass man eine Aktion tatsächlich durchzieht und über längere Zeiträume hinweg beibehält, am höchsten, wenn die Grundlage aus intrinsischer Motivation besteht.

Bei mir ist das mit dem Gehen und Joggen so, jahrelang war ich in einem kranken Körper eingesperrt, heute kann ich raus – und will ich raus! Ich hätte es noch vor einem Jahr nicht für möglich gehalten, dass ich mal so denken würde! Ich genieße es, draußen zu sein, Entdeckungen am Wegesrand zu machen und mich dabei gut zu fühlen.

Beim WupGym ist es ähnlich: jahrelang habe ich immer wieder bei Null angefangen mit den einfachsten der einfachen Pilates-Anfängerübungen. Habe wochenlang morgens meine Übungen gemacht, bis der nächste Krankheitsschub kam und ich Monate später wieder von vorne anfangen musste… aargh! Kein Wunder, dass ich meinen erneuten Pilatesanlauf von diesem Jahr nicht durchgezogen habe – ich habe es nur gestartet, um endlich dieses Warm-up zu können und endlich ESTODA-Coaching bei Marion zu nehmen, wozu sie eine ordentliche Basisfitness zur Voraussetzung gemacht hat.

Dagegen weiß ich, dass ich das Vorhaben mit dem WupGym durchziehen werde. Es macht mir einfach Spaß! Wenn ich zu Engwich Bwudd von Man Man meine Tendus mache, zwischendurch ein albernes Tänzchen einlege, um meine hüftgelenksnahe Muskulatur zu lockern, habe ich immer ein sarkastisches Lächeln im Gesicht – die Musik zu den Tendus, einfach herrlich! Oder wenn bei den Bauchübungen Peggy Lee singt „join the group, don’t be a party poop“.

Am Tejo-Strand, Lissabon

Vor drei Wochen stolperte ich über den sehr lesenswerten Blog von Nataniel Sanel, einem Ultra-Trail-Runner, der von seinen 160km Geländeläufen und seinem Trainingsläufen erzählt und immer wieder über Motivation redet – 160 Km zu laufen ist vor allem eine Kopfsache! Er schreibt: “A simple thought sparked an idea.  The idea turned into a belief.  The belief turned to a burning desire.  The desire inspired passionate work.  The work created the ability.  Now it is time for the vision to create the reality.”  Ein interessantes Zitat, dass er in einem seiner Artikel anführt: „Our deepest fear is not that we are inadequate. Our deepest fear is that we are powerful beyond measure. It is our light, not our darkness that most frightens us.‘ We ask ourselves, Who am I to be brilliant, gorgeous, talented, and fabulous? Actually, who are you not to be? You are a child of God. Your playing small does not serve the world. There’s nothing enlightened about shrinking so that other people won’t feel insecure around you. We are all meant to shine, as children do. We were born to make manifest the glory of God that is within us. It’s not just in some of us; it’s in everyone and as we let our own light shine, we unconsciously give others permission to do the same. As we are liberated from our own fear, our presence automatically liberates others.“ (Marianne Williamson). Seine persönliche Geschichte, die beeindruckend und inspirierend ist,fängt er an hier zu erzählen.

Dann hatte ich neulich nach einem Training und langem Plausch mit meiner ATS-Partnerin und Freundin einen Geistesblitz für einen Kurs im örtlichen Sportverein: Ein Angebot nur für völlig untraininerte, stark übergewichtige Frauen, nach dem Motto stressfrei den Körper an ein Konzept namens Bewegung erinnern und eine erste Basis für weitere sportliche Betätigung schaffen.Zu meinen Bauchtanz-Schnupperangeboten hatte ich bisher exakt 0 Anmeldungen, wahrscheinlich dank eines Zusammenwirkens mehrerer, mir bekannter Faktoren. Mal schauen wie „Wiebke – Wieder in Bewegung kommen“ angenommen werden wird, der Verein war von der Idee ganz angetan. Beim Training danach war ihr Freund anwesend, der sein Lehrerstudium mit einer Arbeit zum Thema Motivation abgeschlossen hatte. Es war ein langes, sehr informatives Gespräch mit vielen Anregungen für diesen Kurs, speziell zum Thema Motivation erhalten, fördern und neues Verhalten verankern – sehr spannend!

 

Heute stolperte ich dank Facebook, bzw. Josephine Wandel, über einen inspirierenden Blogartikel zum Thema Motivation – es ist doch immer wieder erstaunlich, wie man von allen Seiten mit einem Thema bombardiert wird, wenn die Zeit reif ist!

Hier der Artikel von jemandem, der mit 30 seinen alten Job hinschmeisst, um sich fortan in Vollzeit einer Ausbildung zum Ninja zu widmen

 

Über Sandra

In diesem Blog halte ich Fundstücke rund um Bauchtanz, Tanz, Bühne, Choreografie, Improvisation und Kreativität fest. Außerdem gibt es Berichte und Gedanken zu den Fortbildungen, die ich mitmache.
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